
Ab dem 30. Dezember 2026 müssen große und mittlere Unternehmen in der EU nachweisen, dass relevante Rohstoffe nicht zur Entwaldung beigetragen haben und legal produziert wurden.
Die Verordnung umfasst Rinder, Kakao, Kaffee, Palmöl, Kautschuk, Soja und Holz, wobei kleinere Akteure bis zum 30. Juni 2027 längere Fristen erhalten.
Anforderungen an die geolokalisierte Rückverfolgbarkeit können EU-Importe von Soja und Palmöl verlangsamen oder umleiten und zusätzliche Compliance-Kosten verursachen, die zertifizierten Herkünften zugutekommen könnten. Preiseffekte dürften allmählich und begrenzt ausfallen.
Nach 554 vergangenen Ereignisse (neutral, Politik) bewegte sich Sojabohnen im Median über 5 Handelstage um +0,0 % (51% höher; mittlere Hälfte -1,4 % bis +1,6 %) und über 20 Handelstage um +0,6 %.
Nach 513 vergangenen Ereignisse (neutral, Politik) bewegte sich Palmöl im Median über 5 Handelstage um 0,0 % (50% höher; mittlere Hälfte -1,6 % bis +1,4 %) und über 20 Handelstage um -0,1 %.
Veränderungen des Benchmarks jedes Rohstoffs seit dem letzten Schluss vor dem Ereignis. Historische Werte bündeln frühere Ereignisse derselben Art; sie beschreiben, was passiert ist, nicht was passieren wird. Keine Anlageberatung.