Die europäischen Erdgaspreise gaben auf 98 €/MWh nach, nachdem sie am Vortag 100 € erreicht hatten, dem höchsten Stand seit Dezember 2022. Steigende Heizungsnachfrage und niedrige europäische Gasreserven treiben die Rally zusammen mit Eskalationssorgen an.
Hohe Gaspreise erhöhen die Produktionskosten für Stickstoffdünger in Europa, stützen die Harnstoff- und Ammoniakpreise und wirken sich auf die Getreidekosten aus.
Nach 155 vergangenen Ereignisse (bullisch, Makro) bewegte sich Erdgas im Median über 5 Handelstage um +0,1 % (51% höher; mittlere Hälfte -4,0 % bis +7,1 %) und über 20 Handelstage um +2,0 %.
Nach 92 vergangenen Ereignisse (bullisch, Makro) bewegte sich Harnstoff im Median über 5 Handelstage um +0,0 % (50% höher; mittlere Hälfte -2,0 % bis +3,6 %) und über 20 Handelstage um +4,8 %.
Veränderungen des Benchmarks jedes Rohstoffs seit dem letzten Schluss vor dem Ereignis. Historische Werte bündeln frühere Ereignisse derselben Art; sie beschreiben, was passiert ist, nicht was passieren wird. Keine Anlageberatung.