
Russland hat zugestimmt, ab dem 10. November die trilateralen Verhandlungen mit den USA und der Ukraine wieder aufzunehmen.
Daraufhin fielen die Weizenfutures in einer Sitzung um 2,5 % bis 3,6 %. Euronext-Dezemberweizen verlor am stärksten, während auch SRW aus Chicago und HRW aus Kansas City nachgaben.
Der Artikel weist darauf hin, dass Blockaden der Exporte im Schwarzen Meer die Preise zuvor stark nach oben getrieben hatten.
Ein mögliches Waffenstillstandsabkommen könnte große, derzeit feststeckende Weizenmengen aus Russland und der Ukraine freisetzen und die Weltweizenpreise belasten. Händler preisen diese Risikoprämie aus, der Markt reagiert jedoch weiterhin empfindlich auf ein mögliches Scheitern der Gespräche.
Nach 80 vergangenen Ereignisse (bearisch, Geopolitik) bewegte sich Weizen (SRW) im Median über 5 Handelstage um -0,4 % (44% höher; mittlere Hälfte -1,4 % bis +1,9 %) und über 20 Handelstage um -0,5 %.
Nach 16 vergangenen Ereignisse (bearisch, Geopolitik) bewegte sich Weizen (HRW) im Median über 5 Handelstage um -3,0 % (13% höher; mittlere Hälfte -4,3 % bis -1,9 %) und über 20 Handelstage um -0,5 %.
Veränderungen des Benchmarks jedes Rohstoffs seit dem letzten Schluss vor dem Ereignis. Historische Werte bündeln frühere Ereignisse derselben Art; sie beschreiben, was passiert ist, nicht was passieren wird. Keine Anlageberatung.