
Der Konflikt stört gleichzeitig den Handel durch die Straße von Hormus, das Rote Meer und das Schwarze Meer, wobei der Verkehr durch Hormus noch unter dem Normalniveau liegt. Russland und die Ukraine stehen für rund ein Drittel des globalen Weizenhandels, von dem ein großer Teil normalerweise über Häfen am Schwarzen Meer läuft.
Die gleichzeitige Störung der Energie-, Dünger- und Getreidekorridore verteuert Fracht, Kraftstoff und Dünger und stützt die Preise für Weizen und Futtergetreide. Die Auswirkungen sind breit gefächert, wobei es sich jedoch um eine allgemeine Analyse und nicht um einen einzelnen neuen Schock handelt.
Nach 361 vergangenen Ereignisse (bullisch, Geopolitik) bewegte sich Weizen (SRW) im Median über 5 Handelstage um +0,7 % (58% höher; mittlere Hälfte -1,4 % bis +3,7 %) und über 20 Handelstage um +1,3 %.
Nach 626 vergangenen Ereignisse (bullisch, Geopolitik) bewegte sich Rohöl (WTI) im Median über 5 Handelstage um +2,1 % (62% höher; mittlere Hälfte -2,3 % bis +8,5 %) und über 20 Handelstage um +1,6 %.
Nach 656 vergangenen Ereignisse (bullisch, Geopolitik) bewegte sich Rohöl (Brent) im Median über 5 Handelstage um +1,9 % (63% höher; mittlere Hälfte -2,7 % bis +6,6 %) und über 20 Handelstage um +0,7 %.
Nach 205 vergangenen Ereignisse (bullisch, Geopolitik) bewegte sich Harnstoff im Median über 5 Handelstage um +0,4 % (53% höher; mittlere Hälfte -2,1 % bis +3,0 %) und über 20 Handelstage um -0,4 %.
Veränderungen des Benchmarks jedes Rohstoffs seit dem letzten Schluss vor dem Ereignis. Historische Werte bündeln frühere Ereignisse derselben Art; sie beschreiben, was passiert ist, nicht was passieren wird. Keine Anlageberatung.