
Russlands Getreideverschiffungen über seine Häfen fielen in den ersten 20 Oktobertagen 2026 gegenüber dem Vorjahr auf ein Viertel, auf 1,135 Millionen Tonnen. Die Verschiffungen über baltische Häfen stiegen auf das Elffache, auf 875.000 Tonnen, konnten den Verlust der Schwarzmeer-Mengen aber nicht ausgleichen, da Noworossijsk nur 59.600 Tonnen verschiffte.
Im zweiten Dekadenabschnitt des Oktobers erholten sich die Verschiffungen teilweise.
Russlands fehlende Fähigkeit, die Schwarzmeerkapazität zu ersetzen, hält das Exportangebot knapp und stützt die Weizenpreise, doch die teilweise Erholung im Oktober deutet darauf hin, dass die Angebotslücke etwas abnehmen könnte.
Nach 283 vergangenen Ereignisse (bullisch, Logistik) bewegte sich Weizen (SRW) im Median über 5 Handelstage um -0,2 % (46% höher; mittlere Hälfte -1,4 % bis +1,3 %) und über 20 Handelstage um -0,1 %.
Noch nicht genug vergleichbare vergangene Ereignisse für eine historische Einschätzung.
Nach 285 vergangenen Ereignisse (bullisch, Logistik) bewegte sich Mais im Median über 5 Handelstage um +0,1 % (52% höher; mittlere Hälfte -1,5 % bis +1,5 %) und über 20 Handelstage um +0,8 %.
Veränderungen des Benchmarks jedes Rohstoffs seit dem letzten Schluss vor dem Ereignis. Historische Werte bündeln frühere Ereignisse derselben Art; sie beschreiben, was passiert ist, nicht was passieren wird. Keine Anlageberatung.